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gegenüber ſtand, um dieſem in Schleſien eine entſchei⸗ dende Niederlage beizubringen und ſich dann mit ganzer Kraft gegen das böhmiſche Hauptheer zu wenden, welches Dresden bedrohte.
Mit Napoleon's Erſcheinen begann ſogleich ein neues Leben; er ließ bei Löwenberg eine Brücke über den Bober ſchlagen, ſeine Truppen ſetzten über, und es blieb kein Zweifel, daß er Willens ſei, das ſchleſiſche Heer anzugreifen. Aber Blücher ließ ſich auf keine Schlacht ein, ſondern zog ſich hinter die Katzbach zurück.
Es war verabredet zwiſchen den verbündeten Heeren, daß ſie ſich, ſobald Napoleon ein einzelnes Corps mit Ueber⸗ macht bedrohe, zurückziehen wollten, um dem Haupt⸗ heere die Schlacht zu überlaſſen. So geſchah es auch hier, und Napoleon mußte, da er erfuhr, daß Dresden von dem böhmiſchen Hauptheere der Verbündeten ſchwer be⸗ droht ſei, ſich von Blücher abwenden, zog mit ſeinen Truppen über Görlitz ab und ließ nur 75.000 Mann unter Macdonald zurück, mit welchen dieſer Blücher wei⸗ ter nach Schleſien zurückwerfen ſollte.
Am 26. Auguſt begann Macdonald den Uebergang über die Katzbach, um Blücher, den er noch in ſeiner Stellung bei Jauer vermeinte, anzugreifen und zu ſchla⸗ gen. Aber Blücher hatte aus dem Stillſtande der fran⸗ zöſiſchen Unternehmungen und aus der Lauigkeit im Vor⸗


