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Ja, gutes Schwert, frei bin ich, Und liebe dich herzinnig, Als wärſt du mir getraut, As eine liebe Braut. Hurrah!
Dir hab' ich's ja ergeben,
Mein lichtes Eifenleben.
Ach, wären wir getraut!
Wann holſt du deine Braut? Hurrah!
„Wann holſt du deine Braut?“ fragte er ſich ſelber, leiſe lächelnd.„Bald, mein Engel, wenn wir geſiegt haben, oder ich gefallen bin, dann bin ich ganz Dein! Und ſchlägt mein Stündlein im Schlachtenrath, willkommen dann ſe⸗ liger Soldatentod! Mein Mädchen wird mich bewei⸗ nen!“— Immer höher ſtrahlten ſeine dunklen Augen, im⸗ mer lichter und begeiſterter wurden ſeine Züge, und der Griffel flog immer ſchneller über das Papier, dem er ſeine Verſe anvertraute.
Athemlos ſtand Johanna in ihrem Verſtecke und ſchaute dem ſchreibenden Dichter zu, der ihr nie ſo ſchön erſchienen war, als in dieſem Augenblicke der Begeiſte⸗ rung. Oft recitirte er ſeine Verſe und jubelte die muthigen laut hinaus in das friſche Grün des Waldes, und Johan⸗ na lauſchte andächtig den kräftigen Klängen des Schwert⸗ liedes, welches der Sänger der Freiheit dichtete.


