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führten, konnten ſie doch der Uebermacht nicht widerſtehen und wurden überflügelt. Nun ward der Rückzug be⸗ ſchloſſen. Die feindlichen Batterien wütheten fürchterlich in den Reihen der Preußen, und wenn auch nicht in zügel⸗ loſer Flucht, gelangten ſie doch aufgelöſt und ungeordnet in Buttelſtädt an, wo ſie von den traurigen Trümmern der Armee von Jena die Schreckensnachricht von dieſer Schlacht hörten. Die Verwirrung der zwei ſich durchkreu⸗ zenden Trümmerhaufen preußiſcher Heere, die vom Feinde gedrängt und verfolgt wurden, war entſetzlich. Beinahe alle Führer waren gefallen, gefangen oder verſprengt, die Soldaten irrten planlos umher, meiſtens die Waffen von ſich werfend, um ſchneller fliehen zu können.
Der König ſelber, der unglücklichſte von Allen, welcher vergeblich in der Schlacht den Tod geſucht hatte, befand ſich mitten unter ihnen und war mehrere Male in höch⸗ ſter Gefahr, gefangen zu werden.
Feucht und kalt ſenkte ſich die Herbſtnacht endlich nie⸗ der und vermehrte durch ihre Schrecken noch die Noth der armen Flüchtigen, welche obdachlos, von paniſchem Schrecken gepeiſcht, der preußiſchen Grenze zueilten. Das war das Ende jener ſchönen Hoffnungen, die man auf Preußen, auf die Armee Friedrich des Großen geſetzt hatte. Geſchlagen, zerſprengt— und mit ihr die ganze Monarchie, das Werk des großen Churfürſten und des großen Königs.


