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Rath zu fragen, der ihm ja keineswegs geführlich werden konnte,— da er ſelber klug genug war, das Gnte von dem Schlechten zu unterſcheiden.
„Sie haben Recht geſagt, mein Perr, ich bin erſt angekommen und mit den hieſigen Verhältniſſen noch nicht ganz vertraut. Für Ihren freundlichen Rath würde ich Ihnen um ſo dankbarer ſein, da man ihn in i Fremde nur ſelten findet.“
„Nichts iſt richtiger als dieſes, und Sie können mir unbedingt vertrauen. Ich bin ſelber geborner Deutſcher und liebe meine Landsleute plee ſo daß ich immer bemüht bin, ihnen mit Rath und Vermittlung beizuſte⸗ hen. Es fragt ſich nur, was Sie hier anfangen und welcher Art Betriebe Sie ſich widmen wollen. Faſt möchte es mir erſcheinen, als wäre Ihnen am meiſten mit einer Farm gedient?“
„Ihr Blick iſt ſcharf und— Sie haben wiederum recht geſehen, Herr. Ein kleines Beſitzthum mit weni⸗ gen Dienern würde meinen Wünſchen wirklich am meiſten entſprechen, und es w äremir ſehr erfreulich, wenn Sie zufällig ein ſolches als verkäuflich wüßten.“
„O nicht das allein, lieber Landsmann, Sie ſollen es noch bequemer haben, denn ich ſelber bin mit dem Verkaufe einiger beauftragt und bitte Sie nur, mir nach meinem Comptoir zu folgen, da können


