Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Hans ſchlenderte immer fort doch wie follte er denn aus dieſem ungeheuren Chaos den gerühmten brei⸗ ten Weg finden? Die Leute rannten alle als ob ſie gehetzt würden, ſo daß es unnütz geweſen wäre ſie anzu⸗ reden, weil doch Niemand darauf geachtet, ja im ſchnel⸗ len Vorüberfliehen die Worte gar nicht einmal gehört haben würde.

Doch dort ſaß ja ein Schwarzer auf dem Steine, der mit ſeinen großen Augen die Straße hinabſtarrte,

während der entſetzlich große Mund eine ihm angemeſſene Cigarre dampfte und die Hände nachläſſig in den tiefen Taſchen der weiten leinenen Pantalons ruhten, die neben einer eben ſolchen Jacke, nebſt Hemde und buntfarbigem Halstuche, ſeine ganze Bekleidung waren. Auf dem wol⸗ ligen Kopfe thronte ein Strohhut mit farbigem Bande, und die nackten Beine hingen über einander geſchlagen von den Steinſtufen hernieder, die in einen Branntweinladen führten. Der Kerl hatte augenſcheinlich nichts zu thun, ſchien ein koſtbares Stück von einem Neger zu ſein, und da Harder noch niemals mit einem Farbigen geſprochen hatte, beſchloß er ihn anzureden und nach dem Wege zu fragen. Er trat zu ihm hin und ſagte freundlich: Mein Lieber, ſagen Sie mir doch, wie ich am