Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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erkaltet, in große Gruben wirft und mit einander ver⸗ ſcharrt. Natürlich ſind die ankommenden Fremden, welche meiſt aus Deutſchen beſtehen, die ſich hier ein freund⸗ licheres Geſchick gründen wollten, als es ihnen das Vaterland bot, die erſten und ſchnellſten Opfer, und bezahlen faſt Alle ihre Auswanderungsluſt mit dem Leben. Nur Wenige gelangen lebend wieder aus der Stadt, weil der giftige Stoff ihre gute Natur nicht ſchnell genug überwinden konnte; ſie ſchleppen ihn aber mit ſich in den Urwald hinein, und unter den Mühſelig⸗ keiten der neuen Anſiedl ung, die mit ihrer Zelt⸗ oder lüftigen Blockwohnung und all' den tauſend Uebeln der unwirthlichen Wildniß den Aermſten auch kein Roſen⸗ lager bietet— da wird er ihrer ſicher Herr.— In Drleans ſelber iſt die Seuche noch immer im Steigen und fordert täglich mehr Opfer. Schon ſind weder Aerzte noch Wärter, ja nicht einmal mehr Leute zum Fort⸗ ſchaffen der Todten zu erlangen, weil theils Alles ge⸗ ſtorben iſt, theils entflohen oder auch ſich angſtvoll in den Wohnungen abſchließt. So kommt es, daß unbefan⸗ gene Fußgänger in den Straßen zu Leichenträ gern ge⸗ preßt werden, und in Folge davon meiſt ſelber der Seuche zur Beute fallen. Der Zuſtand ſoll entſetzlich ſein, und auch heute befanden ſich eine Menge Flücht⸗ linge auf dem Schiffe, die ſich oberhalb am Fluſſe an⸗