Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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ſofort die Hüllen des Inſtrumentes zu löſen, und endlich die Kiſte zu öffnen, welche es vor dem Einfluſſe des Transportes ſichern ſollte.

Während deſſen wandte ſich Mr. Hartmann zu Hans und nach einem ſorgſamen Umblick, ob auch Frau und Kinder nicht etwa in der Nähe ſeien, fragte er mit gedämpfter Stimme:

„Haſt Du auf dem Dampfer Nachrichten erhalten, wie es in Orleans ausſieht?— Es gehen bedrohliche Gerüchte über dort herrſchende Fieber, und wenn wir auch hier durch Entfernung und geſunde Lage der Pflan⸗ zung vor ihrer Ausbreitung nach unſerer Gegend ſo ziemlich geſichert ſind, ſo kann es uns doch nicht gleich⸗ giltig ſein, was drüben vorgeht— um ſo mehr, da in dieſem Jahre viele, ſehr viele Deutſche eingewandert ſind.“—

„Ja, Herr, eingewandert und meiſt ſchon wieder ausgewandert zur längſten Ruhe. Der Conducteur des

Danpfſchiffes war auch ein Deutſcher, und ich fragte ihn deswegen, weil auch mir das Wohl oder Wehe meiner Landsleute am Herzen liegt— mehr, als ich früher ahnte, daß es mir jemals paſſiren könnte. Der Zuſtand drüben ſoll entſetzlich ſein. Das Fieber wüthet mit furcht⸗ barer Wuth, und es gibt täglich Hunderte von Todten, die man gar nicht mehr begraben kann, ſondern, kaum