Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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war und ſich zurückgefunden hat, denn über neunund⸗ neunzig Gerechte.

Marie nahm das Kind von der Mutter zurück; die freie Luft und das Sprechen hatten ſie angegriffen, und langſam ging ſie wieder in die Hütte.

Hier legte ſie das Kind in die ärmliche Wiege nieder, in der auch ſie und ihr Bruder ſchon geruhet hatten, ſank vor ihr nieder und, das bleiche Antlitz in die Kiſſen preſſend, weinte ſie bitterlich. Das geſättigte Kind entſchlief ſchnell und lächelte im Traume, ſo wohlbehaglich fühlte es ſich; der Mutter aber durch⸗ bohrte dieſes Lächeln immer auf's Neue das Herz, und ihre Thränen ſtrömten heftiger über die bleichen Wangen.

Draußen hatte die Alte ihr Spinnrad wieder auf⸗ gerichtet, und als es ſich ſchnurrend drehte und der Faden endlos durch die Finger floß, da kamen auch die alten Gedanken wieder, und als die Sonne nun tiefer und tiefer ſank, die goldenen Strahlen ſo ſchräg auf die Wellen ſendend, daß das Meer ein großes Beit voll Feuer ſchien, ſtand ſie auf und ging in die lleine Küche, die an der Hütte lehnte, um für ſich und die Tochter eine Abendſuppe zu kochen.

Ihre Lippen aber murmelten:Es nutzt nichts,

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