Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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und ziemlich klar tauchte ihm die Gewißheit auf, daß ihn Silbermann als Schwiegerſohn wünſche, und daß Ophelia ihn liebe!

Da fielen ihm auch ſeine Wechſel, ſeine Schulden bei Silbermann ein, ſo wie der Umſtand, daß dieſer ſtets ſo bereitwillig und coulant gegen ihn geweſen! Sollte das vielleicht nur eine Falle ſein, ihn zu fangen; waren vielleicht die Wechſelchen beſtimmt, einſt der Kaufpreis für ihn ſelbſt zu werden?

Silbermann war ein Jude, dem Geld Alles und der Alles für Geld zu haben gewohnt war; doch Thorheit, die Wechſel wurden bezahlt, und er war quitt mit dem Juden.

Zürnte dann auch der Vater, ſo ging ihm doch die Ehre über Alles, und er würde gern die paar tauſend Thaler bezahlen, hatte er doch dann den Sohn rein und adelig wieder, und die Heirat mit der Corrado, dieſem herrlichen und reichen Weibe, brachte Alles wieder ein.

Thorheit über ſo etwas zu grübeln, als ob der Iude einen Freiherrn mit ein paar tauſend Thalern kau⸗ fen könnte! Hans ahnte nicht wie ſchwer es ſeinem Vater werden würde, ja daß ihm es vollkommen unmög⸗ lich wäre, jetzt dieſe paar tauſend Thaler zu brſchaffen; er ahnte nicht, daß dieſe paar tauſend Thaler, wenn ſie heute verlangt würden, ſeine Familie in Schande und