Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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feſt entſchloſſen, den Kampf für ſeine Liebe zu wagen, den Kampf mit der Welt, ſeinen Eltern und ſeinem Hauſe. Sein Wille war feſt und die Zeit ſollte Rath bringen! Er hielt die Sie nicht für unwürdig, einzuz ieen ei das Schloß ſeiner Väter, denn kein Vor⸗ wurf, kein Makel haftet an ihr als der ihrer Künſt⸗ lerſchaft, den aber erkannte er nicht an. Ja, hätte ein Makel an ihrer Ehre, an der Reinheit ihres Namens und Weſens gehaftet, nie hätte er den Gedanken ge⸗ hegt, ſie zu ſeinem Weibe zu machen, aber ſo ſollte ſie Sein werden, und die Liebe ſollte über die Url und ihre argen Vorurtheile triumphiren.

Sieh da! rief jetzt die Signora,hier ſteht der Schmuck, den Du mir an jenem verhängnißvollen Abende bringen wollteſt! Ich habe ihn 2 nicht aus ſeinem Etui genommen, aber morgen, morgen, wenn die Oper wieder beginut, und Du, geneſen, zum erſten Male wie⸗ der ſie beſuchen kannſt, will ich ihn in meiner neuen Rolle tragen Dir zur Ehre, und zur Feier Deiner Ge⸗ neſug.

Nun war es im Dachſtübchen der Frau Roſen plötzlich wieder einſam und ſtill geworden wie früher, und ſie rückte ihr Spinnrad wieder zurecht, während Johannes ſich um Schreibtiſche niederſetzte. Doch ſuchte er heute vergeblich ſeine Gedanken zu ſammeln u ſie