Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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214.

kleinen Hausaltar ſchmückte, erwiderte ſie:Nicht mir danken Sie, denn was ich that, war Chriſtenpflicht; Ihr die Ehre, der Heiligen, welche über Sie gewacht und Sie gerettet hat.

Ihre Worte klangen ſo freudig und gläubig, daß ſelbſt Hans ſein Lächeln unterdrückte, die Signora aber blickte innig hinüber zu dem lieblichen Bilde der Gnaden⸗ mutter, die, ob ſie ſelber auch das Schwert im Herzen trug und unter den tiefſten Mutterſchmerzen litt, doch nur zu ſegnen verſtand.

Hans nahm nun Abſchied, dankte noch einmal der Mutter wie dem Sohne verſprach bald und oft wiederzukehren und ging dann mit der Signora hinweg.

Auf ihren Zügen lag ein ſtolzes Entzücken, als ſie, den Geliebten ſtützend, ihn hinüber führen konnte in ihre ſtattliche Wohnung und ihn zum erſten Male wie⸗ der in den glänzenden Räumen willkommen hieß.

Willkommen, mein Geliebter! rief ſie freudig, willkommen tauſendmal, und möge nie wieder ein ſol⸗ cher Unfall uns betrüben.

Ich danke Dir, Marie, und werde Dir ewig danken für Deine Liebe und Treue, die ſich in den ſchweren Stunden ſo herrlich bewährt hat. Nur noch kurze Zeit

Geduld und als mein Weib will ich Dir Himmel und