Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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den endlich einmal wieder nicht nur beſſere, ſondern auch freudigere Tage ſehen.

Was meinen Sie denn, Herr Baron, was wird der Prinz mit den Gedichten machen?

Leſen wird er ſi ſicher erſt, und Ihnen dann ſchreiben, wie er ſie gefunden hat und daß er die Wid⸗ mung derſelben annehmen will, und auf das Schriftſtück hin, das glauben Sie mir, weiſet kein Verleger in der ganzen Reſidenz den Verlag zurück. Ah, guten Morgen, meine reizende Freundin! rief er lachend dann der Signora Corrado entgegen, welche mit Frau Roſen zugleich in das Zimmer trat und freudig das Wohlſein

des Geliebten ſah. Sie hatte drüben gewartet, bis die alte Frau von ihrem Ausgange zurückkehrte und war ihr auf dem Fuße gefolgt.

Heute alſo, mein theurer Hans, wirſt Du von dieſem trauten Stübchen Abſchied nehmen, das für uns, mitten unter den Krankheitsſchmerzen, doch ein Tempel ſtillen und reinen Glückes geworden iſt? O, Frau Roſen, wir bleiben Ihnen ewige Schuldner für Ihre gaſtliche und freundliche Aufnahme, wie für die Pflege, die Sie und Ihr Herr Sohn meinem Freunde gewidmet haben.

Frau Roſen int e lächelnd hinweg, und mit ihren immer noch ſchönen Augen, e leider ſo ſchwach gewor⸗ den waren, nach dem Marienbilde zeigend, welches den