„ „Ich habe ihn vor meiner Krankheit bei einer Soiree geſehen, zu der mich der alte Silbermann preßte. — Richlig, es war an demſelben Abend, wo ich ver⸗ wundet ward, und da hatte ich das unſchätzbare Glück eben genannte Erzählung ſammt der pomphaſten literar⸗ hiſtoriſchen Einleitung vortragen zu hören.“—
„Na Baron, ichbant⸗ Ihnen für Ihr Geſchenk,— leben Sie wohl, beſſern Sie ſich immer mehr, ich denke, wir werden uns wohl öfter ſehen— und Se, Herr Ro⸗ ſen werden von mir hören!“—
Sich dicht zu Harder hinneigend, flüſterte er leiſe; „Zehn Minneborg's für einen Solchen!— Adieu, Ba⸗ ron!
In der Thür traf er mit Welling zuſammen, der eben kam, um ſich nach ſeinem Lieutenant umzuſehen. Mit freundlichem Gruße ging Prinz Taver an ihm vorü⸗ ber, den Johannes ehrfurchtsvoll geleitete,— während Welling in das Zimmer trat.
Auch er fand den Zuſtand des Rekonvalescenten ſehr befriedigend, unterhielt ſich einige Minuten lang mit ihm, freute ſich, daß er heute ſeinen erſten Ausflug ma⸗ chen wolle und ging— ohne jedoch, wie zu erwarten ge⸗ weſen wäre— Harder zu Beſuche bei ſich einzuladen.
Welling ging nach Hauſe, wo Dr. Jeannot bereits ſeiner wartete, um mit ihm einen
k
—
Spazierritt zu machen


