Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Dichters, dann griff er nach dem Manuſcripte und be⸗ gann darin zu blättern.

Vald jedoch wurde er aufmerkſamer, las bedäch⸗ tig und ſein forſchendes Auge flog öfters wie fra⸗ gend zu dem jungen Sin hinüber, der zagend auf einen Ausſpruch des erlauchten Kenners wartete.

Haben Sie ſchon etwas drucken laſſen, oder ſind dieſes Ihre erſten Poeſien? frug er endlich gütig.

Es ſind nicht die erſten, Durchlaucht, doch iſt bis jetzt auch noch nichts gedruckt worden.

Das nnt 6 mir denken, denn ein ſolches Ta⸗ lent in der Reſidenz hätte mir nicht unbekanut bleiben können! S der Prinz und ſchickte ſich an, ſeine Lection fortzuſetzen.

Erlauben Sie, Durchlaucht unterbrach ihn da Harder,mein langes Krankenlager in dieſem Hauſe hat mich zum Schickſalsvertrauten des jungen Mannes gemacht. Er hatte früher ſchon ein Bändchen Gedichte zum Drucke bereitet, und begab ſich damit zu Herrn Dankbar, der auch ſofort ihren Werth erkannte und ſie zu verlegen beſchloß.

Nun und, wo ſiud ſie denn geblieben? S

Da kam ein Clavierlehrer dazwiſchen, der den Kindern des Herrn Dankbar Unterricht ertheilte und machte dieſen darauf aufmerkſam, daß meines jungen

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