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Silbermann war allerdings da, aber Silbermann konnte etmüden, wenn er zu oft in Anſpruch genommen wurde,— deßhalb war der erſehnte Ankauf noch immer unterblieben. Aber heute, heute ſollte ſie ihn haben, heute follte ſie ihren geheimen Wunſch erfüllt ſehen, und erkennen, wie er ſie liebe, treu und leidenſchaftlich,— ſie allein.—
Es war allerdings Hans von Harder, der in das Haus Silbermann's getreten war, und dieſer, der, aus dem Zimmer ſeiner Tochter kommend, die Treppe herunter ſtieg, murmelte mürriſch:„Warum ſie ſich hat capricirt und gerade auf den Herrn von Harder! Es ſind eine Menge Officiere in ihrem Salon, wilche güben eine beſſere Partie, als der kleine arrogante Freiherr;— warum wählt ſie nicht einen von dieſen, die fie möchten anbeten und vergöttern?— Warum hat ſie ſich capri⸗ eirt auf den Harder?— Will ſie durchaus haben ſein Schloß, das ſie doch nie geſehen hat und das gar nicht einmal iſt ſo ſchön und ſo werthvoll, als ſie zu denken ſcheint? Da könnte auch Rath werden, ohne daß wir uns müßten mühen, einzufangen den jungen Strudel⸗ kopf und ihn zu machen zum Gemale der Ophelia, die 3 ſich wählen könnte, beim Gotte meiner Väter, den reich⸗ ſten Mann der ganzen Reſidenz.“ Schon auf der Mitte der Treppe kam dem brummenden Alten ein Commis
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