Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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merlicht die reichen Arrangements und nur wenige helle Lichtſtreifen konnten ſich durch die dichtgeſchloſſenen Fen⸗ ſterläden Bahn brechen.

Der Tag war abgeſchloſſen mit ſeinem Lichte. Dafür herrſchte aber auch eine angenehme und erfri⸗ ſchende Kühle in dieſem Salon, und lud zum Eintreten ein, anſtatt daß, wie es gewöhnlich in ſolchen Räumen der Fall iſt, die erſtickendſte Hitze zurückſchreckte.

Auch in den Räumen, die für das materielle Wohl der erwarteten Gäſte ſorgen ſollten, war nicht weniger Bewegung, und in Küche und Keller herrſchte ein

Leben und Treiben, als ob es gälte, einen Fürſten wür⸗

dig zu begrüßen.

O, Herr Silbermann, der reiche— der große Silbermann, verſtund es wohl ſeine Gäſte zu feſſeln, und er ſcheute kein Opfer, den Cirkel ſeiner Tochter ſo glänzend und belebt als möglich zu machen.

Die Millionen, welche er in ſeinem Comptvire mühſam zuſammengeſcharrt, und zu deren Vermehrung eine ganze Schwadron junger Zöglinge Iſraels hinter ihren Pulten arbeitete, während über ihren Häuptern die Feſtanſtalten tobten;— dieſe Millionen, für wen hatte er ſie geſammelt, als für ſeine Tochter,— und der reiche Silbermann, der um Kleinigkeiten knauſerte und ſich mühete,— trotz ſeines Alters ſich perſönlich