Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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ſeiner Gedanken gefolgt war.— Ihr Plan war gut angelegt geweſen und in allen Stücken trefflich ge⸗ lungen. Sie hatte nicht nur geſiegt, nein, auch den Feinden ſich als Siegerin gezeigt;— und nun konn⸗ ten ſie nach Hauſe fahren.

Und mit neuer Liebenswürdigkeit ſich zu Hans wendend, verſcheuchte ſie bald die Wolke, welche dieſe Begegnung auf ſeine Stirn gerufen hatte. Der glück⸗ liche Leichtſinn brach glücklich wieder heraus— gab ſich ſorglos dem Glücke und Genuſſe des Augenblickes hin— und als ihn die Signora einlud, bei ihr zu diniren und am Nachmittage ſchon ſich für den Abend zu entſchädigen,— ſtieg ſeine Seligkeit auf das Höchſte.

Eiligſt gab er dem Kutſcher das Zeichen zum Umkehren und wiederum flog der Wagen mitten durch die Menge der Promenirenden, dem Hotel der Sig⸗ nora zu, welches Hans erſt wieder verließ, als es für ſie die höchſte Zeit zur Abendtoilette war.

„Wie konnte ich dieſes Weib aufgeben wollen?“ — flüſterte er beim Nachhauſegehen, durch die fenri⸗ gen Südweine der Signora ſehr afficirt, die leicht, aber berauſchend, den angenehmſten Zuſtand der Er⸗

regtheit hervorriefen—„nun und nimmermehr gebe ich ſie auf— und ſollte ich darum mit Allen in