Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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Hier wollte er bleiben, nie wollte er wieder dieſen Ort verlaſſen; er braucht ſich um keinen Nothpfennig mehr zu bekümmern, und er wird nie Gebrauch von der mit⸗ leidigen Collecte machen, die in der Stadt für ihn ge⸗ ſammelt wird. So wie es jetzt iſt, wird es immer blei⸗ ben, wenn er ſich nur von ſeinem Baumſtumpfe etwas tiefer herab nach den Wellen neigt. Lebe wohl, du wun⸗ derliche Welt, je näher dem blauen Aether, der ſich hier unten in der Tiefe ausdehnt und wieder zuſammenfährt, je wunderlicher erſcheint Einem dieſe Welt, ach! und dieſe Sonne hier, die in dem blauen naſſen Aether zuckt, blendet das Auge nicht man könnte ruhig im Haupt⸗ buche ſchreiben, ohne das Roulean herabzulaſſen doch wer wird jetzt an das Hauptbuch denken, es gilt die neue Sonne zu erreichen! Wie ſie in dem blauen, naſſen Aether zuckt und ſpielt, wie ſie plötzlich weit auseinander fährt, wie die Wellen emporſchlagen und dem weißhaarigen Kopfe ehrerbi tig Platz machen, wie es endlich wieder ſtill wird, und wie ruhig wieder das Spiegelbild der Sonne auf dem blauen Wellenäther ſteht!

Niemand wußte, wohin der alte Buchhalter ge⸗ kommen war, bis nach einigen Tagen ein Fiſcher eine Leiche aus dem Fluſſe zog, in der man Brunner er⸗ kannte. Ganz ſpät in der Dunkelheit der Nacht wurde er