Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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dem Knaben zu— dieſer drückte dankbar ihre Hand und eilte in den Park zurück.

Unſere Freunde ſetzten ſchweigend ihren Weg fort, von dem Eindrucke ergriffen, den die trauernde Sän⸗ gerin bei ihnen hinterlaſſen hatte.

Hans war vor Allen tief bewegt. Er hatte alle frühere Täuſchung vergeſſen, die ihn Jahre lang ſo geſchmerzt hatte, und ſchied, aufrichtig verſöhnt, als warmer Freund der ſchönen Büßerin, die ſich ſelber aus der Welt verbannt hatte und der Einſamkeit und ihren Erinnerungen lebte— um die Schuld der Ju⸗ gend zu ſühnen.

Der Abend war angebrochen— ein wundervoller Abend in Neapel.

Der Himmel glich einem unendlichen Zauber⸗ ſchachte, und das friedliche Meer ſtrahlte wie in Gold getaucht.

Ehe ſie die Stadt betraten, warfen unſere Freunde noch einen letzten, langen Blick auf das zauberiſche Wunder zurück, welches ſie heute zum letzten Male in ſeiner Pracht erſchauen ſollten— um auf immer dasL and der Wunder zu verlaſſen.

Lange— lange blickten ſie hinaus in die ſtrah⸗ lende Glut, in der ſich der Veſuv mit ſeinen rieſen⸗ haften düſteren Schatten ſcharf und imponirend ab⸗