Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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Siebentes Capitel. Neapel.

„Siehe Neapel und ſtirb!“

In dieſem Ausſpruche ſpiegelt ſich am beſten die überwältigende Großartigkeit des Eindrucks, den Neapel mit ſeinem zauberhaft ſchönen Landſchaftsbilde, mit ſeinem Himmel, ſeinem Meere und ſeinem Veſuve auf den Beſchauer übt, und den die Macht der Feder nicht zu ſchildern vermag.

Wie der ſinnige Menſch wortlos vor dem ſchön⸗ ſten Kunſtwerke ſteht, und durch ſein ſtaunendes

Schweigen den Meiſter am beſten ehrt, ſo geht es dem Beſucher Neapels vor dieſem Wundergebilde der

ewig ſchöpfungsreichen Natur. Da ſchweigt das Wort und ruht die Feder. Alles dieſes iſt kalt, todt,— Schatten, dem wunderbaren Zauberleben gegenüber, und Frevel ſcheint es, mit dunklem Naſſe auf weißem Lumpenſtoff copiren zu wollen, was in ſolchen Augen⸗

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