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immer der eisgraue Krüppel geweſen, den Sie heute vor ſich ſehen?— Fragen Sie nur den alten Curt, ob wir nicht ein paar tüchtige Burſchen waren zu unſerer Zeit;— tüchtig im Felde, tüchtig in der Liebe. Liebe— ſo viel Ihr wollt, nur keine Heira⸗ ten daraus machen.— Je mehr Liebe, je mehr Ehre, — geht es aber an das Heiraten, ſo muß man nach dem Stande ſehen! So denkt jeder tüchtige Junker.“ Hans lachte über dieſe leichten Anſchauungen des alten Kriegers, und doch wieder mutheten ſie ihn recht gut an. Er fand ſie ſehr bequem, ganz nach ſeinem Geſchmacke und im natürlichen Einklange mit den Privilegien ſeines Standes,— und war nicht wenig erfrent, in dem alten ſtrengen Krieger einen ſo war⸗ men Vertheidiger ſeiner Paſſion zu finden.
„Und fürchteten Sie denn, daß ich daran gedacht hätte, die Signora zur Freifrau von Harder zu ma⸗ chen?“ frug er endlich den Major.
„Wa— was? Sind Sie des Teufels, Hans?—
Oder glauben Sie, ich hätte meine fünf Sinne nicht mehr?— Signora Corrado— Freifran von Har⸗ der?— Ich das fürchten?— Das iſt ja reiner Un⸗ ſinn, wenn man die Harder's kennt.“
Hatte der Major in Wahrheit doch eine ähnliche Befürchtung gehabt, und hoffte er durch dieſe Wen⸗


