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und lebeus uſtig wie immer, ihn aufforderte, bei Gio⸗
vanni mit ihm zu frühſtücken.
„Ich habe nicht Zeit!“ war Hans' kurze Antwort.
„Nicht Zeit? Bis Du die friſchen Holſteiner Auſtern pouſſirt haſt, die Giovanni mit dem heutigen Frühzuge bekommen hat, wird Dir die Signora wohl Urlaub geben. Komm' nur mit, Du füllſt ja ſonſt voll⸗ ſtändig ab in der Welt, die lebt und leben läßt!“ er⸗ widerte Brandach lachend und ſprach die letzten Worte mit beſonderer Betonung. Denn ſo, mit dem ſtolzen Namen„die Welt, die lebt und leben läßt“, bezeichneten ſich ſeit einiger Zeit die Bonvivants der Reſidenz, alle dieſe jungen Elegants, deren Lebensziel es iſt, den Tag mit ſo viel materiellen Genüſſen auszufüllen, als ſie nur immer vertragen können.
Aber Hans blieb auch dieſer Lockung gegenüber un⸗ empfindlich. Wie geſagt, ſeine Laune war ſchlecht, und ärgerlich erwiderte er:„Ich will nicht zur Corrado, ich muß zum Diner— beim Alten!“
Beim Alten?— bei Welling?“
Ja „Iſt der zurück?“
„Geſtern gekommen!“ „Ah, da hat man gar nichts davon vernommn.“ „Und hat ſeine Tochter mitgebracht.“


