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r ſchon von Weitem nach ihrem Fenſter empor. O, er weiß es wohl, daß er mit dieſem Käſtchen Freude ſtiften und ſich ihren wärmſten Dank verdienen wird! Er weiß, wie ſehr die Signora ſich dieſen Schmuck gewünſcht hat, und nun— Silbermann hat geholfen— ſollte er der ihre ſein, trug Hans ihn in der Hans, um ſie damit zu ſchmücken.
Die Opernſtunde nahte. Marie hatte die Signora angekleidet, und dieſe ging ungeduldig auf und nieder. Einmal um das Andere ließ ſie die kleine goldene Uhr repetiren, welche ihr am Gürtel hing— er kam noch immer nicht. Wo mochte er ſein, wo konnte er ſo lange bleiben, wenn ſie ihn erwartee Doch jetzt, ietzt flog es mit Windeseil die Stu⸗ ſen empor, die Thür ſprang auf und in ihren Armen ruhte Hans, der Gel ebte, und trank von ihren Lippen den ſeligſten Willkommen!
„Wo bleibſt Du mio caro amico?“ ſchmollte ſie zärtlich,„wßhalb läßt Du mich warten und faſt ſterben vor Sehnſucht?“
„Weil ich eben erſt vom Dienſt kam, Marie, und Dir dies noch mitbringen wollte“, erwiderte Hans und reichte ihr das Etni mit dem koſtbaren Schmucke dar, deſſen Anblick ihr Auge ſtrahlen machte und ihr das Blut in die Wangen trieb. Ein leifer Schrei tönte


