Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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den Poſtſtraße und aus ſeiner Kehrſeite trat man in den wohlgepflegten Park, den Lieblingsaufenthalt und das Steckenpferd des Herrn von Brandach, auf den er ungeheure Summen verwendete.

Alles was Natur und Kunſt geſchickt vereint nur Angenehmes in einem Parke hervorzuzaubern vermögen, war hier zu finden. Kunſtwerke von bedeutendem Werthe ſchmückten die einzelnen Partien, und das runde Baſſin von anfehnlicher Größe, in deſſen Mitte eine künſtliche Inſel mit reizendem Schweizerhäuschen ruhete, war mit Schwänen belebt, die in dem Ufergeſträuche der Inſel niſteten.

Dieſer Park war die Freude und der liebſte Ver⸗ gnügungsplatz der ganzen adeligen Nachbarſchaft, die Herrn von Brandach's Bemühungen, ſeine zahlreichen Feſtlichkeiten in Feenfeſte zu verwandeln, gebührend an⸗ erkannte und ihnen gegenüber gern ſeinen jungen Adel und die bekannte Abſtammung aus dem Hirtenhauſe des nahen Nachbardorfes vergaß.

Bei dieſen Feſten mußte der Inhalt ſeines weitbe⸗ rühmten Gewächshauſes zum Schmucke des großen

Glaspavi dienen, der ſich an das Schloß lehnte und eine Art ſchaftsſaal für die Sommerzeit vorſtellen ſollte An Abend erleuchteten farbige Lampen den gan⸗

zen Park; kleine Feuerwerke und bengaliſche Feuer be⸗