Viertes Capitel. Heimkebr. Brandshof war das ſchönſte Rittergut faſt in der ganzen Provinz. Die weiten Beſitzungen, aus prächtigen Feldern und Wieſen und bedeutenden Waldungen be⸗ ſtehend, die ausgedehnten Wirthſchaftsgebäude des Gu⸗
tes, we die moderne Eleganz des Schloſſes ließen auf
den Reichthum des Beſitzers ſchließen, und Herr von Brandach galt wirklich als einer der reichſten Grundbe⸗ ſitzer weit umher.
Er war nicht immer Herr von Brandach geweſen, auch nicht immer Beſitzer von Brandshof, und es lebten in ſeinen eigenen Beſitzungen noch Leute genng, die ſich ſeiner, als des alten Schäfer Brand's Sohn aus einem benachbarten Dorfe erinnern konnten. Er hatte durchaus Landmann werden wollen und war, als er es bis zum i jedoch keine Ausſicht hatte, jemals zu einem Gute, da ihm olles Vermögen fehlte, nicht ein⸗ mal zu einer Pachtung zu gelangen, der damals auftau⸗


