Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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bitter lachend ein;„aber Du haſt nicht unrecht, es wird unerträglich und ich hätte die größte Luſt durch⸗ zugehen.— Sandow, Du, Sandow— was meinſt Du, wollen wir heute Abend in die Oper?“—

„Famoſer Gedanke— famos— aber erſt ſag' an, wie fortkommen und dann klopfe wieder an.“

Mit dieſen Worten ſank er phlegmatiſch in ſeine Ruhe zurück und ſtarrte in die Ecke des großen Ge⸗ maches, wo das luſtige Caminfeuer ein Holzſcheit nach dem anderen verzehrte.

„Iſt das eine Faulheit! Sandow, nur nicht des Guten zu viel!— Wie irgend eine Heidennation, von der uns neulich der dicke Profeſſor docirte, vor dem Feuer, ſo ſcheinſt Du nachgerade anbetend vor dem Trägheitsgeſetze zu tnieen. Nicht einmal die Corrado wirkt mehr!“—

„Famoſes Frauenzimmer, die Corrado!“

Ein heiteres Lachen folgte der trockenen gedehnten Bemerkung des kräftigen Pflegmatikers, dann aber dachte

Brandach von Neuem an ſeinen Fluchtplan. „Wer geht mit?“— frug er entſchloſſen,„ich gehe,

mag daraus entſtehen was will— dieſes Hundeleben

hier mag— oh verflucht!“— Eben wurde die Thür geöffnet, und der wacht⸗

habende Officier trat ein. Sämmtliche Cadeten waren

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