Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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linge ſolchen Verſtoß gegen ihre Geſetze nicht würde nachgeſehen haben.

Dennoch aber war dieſer Vorfall auch für Haus von unangenehmen Folgen, und der Blick in die Zu⸗

kunft ſtimmte ihn heute lange nicht mehr ſo heiter,

als geſtern beim Knallen der Champagnerkorke. Alles, was da beſprochen und ſämmtliche Vergnügungen und Luſtbarkeiten, die ſie ſich dort vorgeſetzt und deren Schönheiten ſie im luſtigen Champagnerrauſche ſchon im Vorgefühl gekoſtet hatten, und die natürlich ſämmt⸗ lich in das Gebiet des disciplinariſch Verbotenen ge⸗ hörten— waren nun geſtört— ſanken wie Karten⸗

häuſer vor dem Luftzuge zuſammen— nichts zurück⸗

laſſend, als den ſtrengen Zwang der pünktlichen Pflicht⸗ erfüllung.

Im Cadetenhauſe wurde ein ganz neues, viel ſtrengeres Bewachungsſyſtem eingeführt. An jedem Adende wurden die einzelnen Zimmer revidirt, und es würde tollkühn geweſen ſein, unter ſolchen Umſtänden die gewöhn ichen Ausflüge zu wagen. Arbeit drängte überdies Arbeit— man ſchien den Junkern gar keine Muße gönnen zu wollen, um böſe und aufrühreriſche 3 Gedanken zu hegen— und wollten die Gequälten den ohnehin ſtrengen Dienſt nicht noch durch Strafen er⸗