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erkannten bald, daß dieſe Abſonderung, worin ſie lebt, ſie unaufhörlich zu dem Kummer zurückführt, welcher ſie verzehrt, und deßhalb beſchloſſen wir, ſie auf die eine oder andere Art derſelben zu entreißen.“
XXXIII.
Zei Tage ſpärter, an einem klaren und herrlichen Julimorgen, ſchaukelte ein Boot auf den leichtge⸗ kräuſelten Wogen und ſteuerte auf Hanskär zu. Es
war einer von jenen ſonnenbeſchienenen Morgen, wo
man ſich einbildet, die Pulſe des Lebens in der ganzen Natur ſchlagen zu ſehen und Alles dem Men⸗ ſchen von Freude und Hoffnung reden zu hören. Es war, als ob die lächelnde prachtvolle Sonne zu der Sorge und dem Kummer ſagen wollte:„Was wagſt Du, in der Seele des Menſchen zu weilen, da Alles der Natur lebt und unter meinen Strahlen ſich reut!“
Wohin auch das unzufriedene Menſchenauge an einem ſolchen Sommermorgen blicken mag, wird es
von Jubel und Gottes Lob begrüßt, denn es er⸗
ſchallt im Chor von allen Bäumen, und ſelbſt die Blume auf ihrem Stengel ſcheint, hold lächelnd, die
Königin des Tages zu bewillkommnen und mit einer
Thauthräne in ihrem Auge dem Schöpfer zu danken. In dem kleinen Fahrzeuge, welches mit raſchem Schlage von einem Scherenbootsjungen gerudert
wurde, ſaß im Hintertheile Klara an Emys Seite, den Arm um deren Leib geſchlungen und den Kopf an die Schulter des jungen Mädchens gelehnt. Ihnen


