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Sophie in meinen Weg geworfen, an deren Seite ein Teufel ein Engel werden müßte! Will das Schick⸗ ſal, daß die Marquiſin auf dieſe Weiſe ſühne, was ſie verbrochen?— Thorheit!— Ichfliehe ja vor meiner Gattin, als wenn ſie ein Dämon wäre, und das ob⸗ gleich ich jetzt weiß, daß es das größte Glück des Lebens wäre, an ihrer Seite zu leben.“
Die Lampe verlöſchte, Finſterniß umgab Jerome.
Am folgenden Morgen ſetzte er ſeinen Weg fort, der immer mehr und mehr ablenkte vom Genferſee und dem kleinen Landhaus an deſſen Ufern.
Während Jerome auf fremder Erde für die franzöſiſche Republik ſtritt, und Sophie ihr ſtilles und friedliches Leben in dem verborgenen Hauſe am Genferſee fortlebte, folgten die Ereigniſſe in Frank⸗ reich raſch aufeinander.
Am 28. Juli 1794 fiel der Kopf Robespierre's. Mit ihm ſchloß die erſte Periode der Revolution.
Nach dem großen Trauerſpiel folgte jetzt die elende Comödie der Intrigue und der Kleinlichkeit.
Der reactionäre Zeitraum trat ein und bot nichts
Großartiges dar. Die Grauſamkeit und das Blut, welches dieſe
Zeit befleckte, gibt uns Stoff zu niederſchlagenden
Betrachtungen und man wendet ſich weg davon mit Ekel, weil die Gier an die Stelle des Fanatismus, und die Ehrſucht an die Stelle des allgemeinen In⸗ tereſſes trat. Das Ganze ſchrumpfte zu etwas ſo


