Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Statt zu antworten, betrachtete Elias ihn mit einem mißtrauiſchen Blick.

„Ah, Ihr hegt Furcht vor mir,“ nahm der Fremde wieder das Wort.„Das iſt natürlich. Ihr wißt nicht wer ich bin, und ihr meint deßhalb nicht nöthig zu haben, mir die Aufklärungen zu geben, welche ich zu erhalten wünſche. Nun wohl, leſet dieſes, und Ihr werdet daraus finden, daß ich, wer ich auch ſein mag, doch kein Feind des jungen Mäd⸗ chens bin, deſſen Schickſal mich intereſſirt.“

Der Fremde reichte Elias ein kleines Billet und fügte hinzu:

„Siehe erſt dieſe Zeilen durch. Jede Secunde der Ungewißheit iſt eine Ewigkeit von Qualen.“

Elias las:

„Bürger. Ihr habt dadurch, daß Ihr mich von der Verhaftung Sophiens in Kenntniß geſetzt habt, ihr Leben gerettet. Wenn Ihr dieſes erhaltet, iſt ſie und Levitain auf freien Fuß geſetzt; aber es hat nicht in meiner Macht geſtanden die Wittwe Morier zu retten. Ihr Kopf iſt gefallen, wie der von hun⸗ dert Andern.

„Habt Dank für das, was Ihr gethan.

„Jetzt trennen ſich unſere Wege. Kehrt zurück nach Eurem Vaterlande, und vergeſſet dort, wie viel Blut die Freiheit Frankreichs deſſen Söhne gekoſtet. Dies wünſcht

Jerome Basſal.“

Elias drehte das Billet um und las auf deſſen Außenſeite den Namen Harthon.