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ſen zu ſein?“ fragte Elias und faßte mit beiden Händen des Väters ſilberlockigen Kopf.
„Ja, ich ſchwöre, den Geſetzen und dem König treu zu ſein und Frankreichs Volk zu lieben wie ein Kind von meinem eigenen Stamm!“ antwortete Ja⸗ cob und blickte mit einem milden Ausdruck in die blitzenden Augen des Jungen.
Der Blick des Vaters hatte einen ſo liebevollen und verſöhnlichen Ausdruck, daß das Feuer in Elias erloſch. Er ließ den Kopf des Alten los und ſeufzte.
Nachdem das Echo von dem feierlichen:„Ich ſchwöre es!“ verhallt war, trat der König an den Altar des Vaterlandes, und legte mit ruhiger, ern⸗ ſter und lauter Stimme einen Eid ab, treulich das Grundgeſetz heilig halten zu wollen. Mit ſtürmiſchem Jubel dankte das Volk für den abgelegten Eid.
Der König ſchien gerührt. Er war es auch, denn trotz allen ſeinen Schwachheiten beſaß doch Ludwig der Sechszehnte ein edles Herz, welches innig Frankreich und deſſen Wohl liebte.
Selten hat ein Monarch aufrichtiger gewünſcht das Glück ſeines Volkes zu befördern als er, und eben ſo ſelten iſt das Beſtreben dieſen Wunſch auszu⸗ führen ſo vollkommen mißglückt, wie dies bei Lud⸗ wig dem Sechszehnten geſchah..
Es war gerade, als wenn es vorher im Buche des Schickſals geſchrieben geweſen, daß dieſer milde, gute, rechtdenkende und ſittliche Regent als ein Opfer fallen ſolle für die Sünden ſeiner Vorgänger. Sein unſchuldiges Blut ſollte die Miſſethaten der Väter ſühnen. Edler, beklagenswerther König, von Geſchlecht
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