Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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es die Baſtille niederriß. Man darf nicht an die Leben denken, welche dabei zu Grunde gingen. Die Unterdrückung ruft immer gewaltſame Handlungen hervor; merke Dir das.

Nicht immer. Du haſt geſagt:Israels Kin⸗ der ſollen feſt im Glauben, demüthig in der Prü fung, und verträglich in Leiben ſein und ohne Murren die Ungerechtigkeit ertragen, indem ſie ſich unter die Züchtigung des Herrn beugen. Wenn nun dieſes für Israel gilt, warum gilt es denn nicht auch für die Franzofen?

Kind, das Volk Israels iſt aus ſeinem Vater⸗

lande vertrieben wire Es iſt über die ganze Erde

zerſtreut. Dies iſt deshalb geſchehen, damit es unter unaufhörlichen Entſagungen und Leiden ſich zum Gu⸗ ten entwickle und den alten Sauerteig überwinde, damit es zu einer höheren moraliſchen Entwicklung gelange. Wenn es dieſes Ziel erreicht hat, wird es wieder geſammelt und vereinigt zu einem Gott ge⸗ fälligen Volke.

Sind denn andere Völker nicht Gott gefällig? fragte Flias.

Der Herr liebt alle Bewohner der Erde; aber das Volk Juda iſt das älteſte und ihm deshalb das liebſte. Der Erſtgeborene ſteht dem Vaterherzen am nächſten. Aber laſſen wir das! Wir müſſen gehen.

Jacob und Elias wanderten nach dem Platz der

Baſtille, wo die verſchiedenen Abtheilungen der Fö⸗ derirten ſich mit ihren Fahnen und Muſikcorps ver⸗ ſammelten.

Mit einer Truppe bewaffneter Kinder als Vor

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