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Es ſchien, als wenn der Alte gerade eine Mit⸗ theilung geſchloſſen hätte.
Nathangel, der älteſte Sohn, blickte traurig vor ſich hin. Endlich brach er das Schweigen.
„Vater, Du haſt Recht, Frankreich gleicht in die⸗ ſem Augenblick einem Vulcan, und nur der Gott unſerer Väter weiß, welches Ende die begonnenen Unruhen nehmen werden.“
„Das iſt der Grund, meine Söhne, daß ich Euch
zuſammenberufen habe, damit Ihr einen Entſchluß faßt, ob Ihr in Frankreich verbleiben oder wegziehen wollet.“
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„Wie gedenkſt Du ſelbſt zu handeln?“ fragte Iſak, und heftete einen Blick voll Liebe und Ehr furcht auf den Alten.
„Welchen Entſchluß ich gefaßt, werde ich Euch nachher mittheilen. Gs iſt jetzt mein Wille, daß Ihr frei und ohne alle Einwirkung von meiner Seite Euch entſchließet.“
Wieder folgte ein langes Schweigen, welches diesmal von Nathangels Frau unterbrochen wurde, die mit einem zärtlichen Blick auf ihren Schwieger vater ſprach:
„Deine Söhne, Vater, werden am liebſten blei ben, wo Du biſt, ob Du nun Frankreich verläßſt, oder hier bleibſt. Sie können ſich eben ſo wenig die Möglichkeit denken, getrennt von Dir zu leben.“
„Eſther hat Recht.“ ſel Nathanael ein.„Wir wollen uns nicht von Dir trennen.“
„Ihr müßt es thun; Du ſowohl als Iſak habt das Jünglingsalter hinter Eich. Ihr ſeid jett Män⸗ ner und müßt Euch ſelber helfen können, ohne an


