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kurzen Reiſe, wie die, welche wir unternommen, fürch⸗ ten muß, daß den zu Hauſe Gebliebenen Etwas be⸗ gegnet ſein müſſe!“
Sie waren die erſte Treppe paſſirt und eben im Begriff, die andere hinaufzuſteigen, als die Thüre im erſten Stock ſich öffnete und Vater Jacob, ein Licht in der Hand haltend, zum Vorſchein kam.
„Iſt es Nathanael und Iſak?“ fragte der Alte.
„Ja, Vater,“ lautete die Antwort.
„Gelobt ſei der Herr, der Euch wohlbehalten nach meinem Hauſe zurückgeführt hat!— Meine Söhne, Euer Vater wünſcht Euch beim Abendmahl zu ſprechen. Er erwartet Euch.“
Ein Paar Stunden darauf hatte Vater Jacob mit ſeinen drei Söhnen, Nathangel, Iſak und Elias, ſowie mit der Gattin des älteſten und ihren drei Kindern ihre Abendmahlzeit eingenommen.
Die jüdiſche Familie war jetzt in dem großen prachtvollen Zimmer verſammelt. Das Haupt der Familie, Jacdb, ruhte auf der Ottomane. Elias ſaß in einer Ecke am Kamin. Die beiden Enket ſaßen auf Schemeln zu des Großvaters Füßen. Die älteren Söhne und die ſchöne, junge und blühende Schwiegertochter hatten ſich in den Fauteuils nieder⸗ gelaſſen.& Auf Aller Geſichter Luhte der Ausdruck eines tie fen Ernſtes.
Die beiden Kleinen, welche ſich ſonſt munter herumzutummeln pflegten, hatten jetzt ganz ſchweigſam ihre Arme gegenſeitig um die Hälſe geſchlungen und lehnten die Köpfe an einander, gerade al wenn ſiet wüßten, daß etwas recht Wichtiges verhandelt werde
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