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— Kommſt Du von Nytorp?— fragte Calla,
nachdem ſie ſich eine Weile unterhalten. — Ja, ich war dort oben im Vorbeifahren.
— Im Vorbeifahren!— wiederholte Calla.— Sprachſt Du nur im Vorbeifahren bei Urda vor?
— Wenigſtens heute,— ſagte Harald lächelnd.
— Aber nicht morgen?
— Nein, dann geſchieht es, um zu bleiben.
— Und Du biſt froh und glücklich wegen der Verlobung?
— Ja, das bin ich gewiß, ſo froh, daß ich die ganze Welt umarmen möchte, denn jetzt ſind alle Hinderniſſe aus dem Wege geräumt, welche mich von dem Glück trennten.
Calla wurde ſehr bleich.
— Wer hätte ſich das vor vier Jahren träumen laſſen, daß Du und Urda ein Paar werden würdet!
— Ich und Urda!— rief Harald lachend; das wird wohl auch jetzt ſich Niemand träumen laſſen; denn von ſo Etwas kann niemals die Rede ſein.
— Nicht, und die Verlobung morgen?
— Aber, mein Gott! Calla, was ſagſt Du? was habe ich mit der zu thun?
— Wahrhaftig, Harald, wenn ich Dich jetzt ver⸗ ſtehe; Du ſollſt Dich ja mit Urda verloben?
— Ich?— rief Harald.
— Tante Barbro ſagte mir geſtern, als ſie hier war, um uns einzuladen: Es gibt Verlobung, lie⸗ bes Kind, zwiſchen dem Jungen und Urda.
— Das iſt denn doch wahrlich mehr, als ich ſelbſt weiß; denn ich weiß nur, daß Erland und Urda morgen Ringe wechſeln ſollen.


