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reiches Weib!— Ach! wenn ſie nur weniger ge⸗ ſcheidt wäre, dann— dann wäre ſie ja nicht Calla,— fügte er faſt erbittert hinzu.
Jetzt ſchwenkte er ſein Pferd heim auf den Weg, welcher etwas höher lag, ſo daß Eds Hauptgebäude ſich unter demſelben befand. Unwillkürlich warf er einen Blick auf Calla's Fenſter. Er ſah ſie dort an ihrem Tiſch ſitzen und ſchreiben.
— Sie ſchriftſtellert!— Ach! ich bin ja ein rechter Thor, daß ich noch hoffe. 3
Ein paar Wochen vergingen, während welcher Harald mit thätigem Eifer ſeine Geſchäfte betrieb ohne einen Beſuch auf Ed abzuſtatten.
Einige Tage vor Pfingſten begab er ſich dorthin, um mit Milner wegen einiger Angelegenheiten zu ſprechen, die in den Gemeindeſitzungen vorkommen ſollten.
Er ritt Vormittags nach Vjörnbo, und begab ſich Nachmittags zu Fuß zurück. 5
— Iſt der Herr zu Hauſe?— fragte er eine Magd im Hofe.
— Rein, er iſt zum Pfarrer gegangen, kommt aber bald wieder. Ich werde es der Mamſell ſagen, — antwortete das Mädchen.
— Das iſt nicht nöthig; ich gehe hinunter in den Garten und warte, ſagte Harald, und wollte
ſich dorthin begeben; als er aber gerade an dem
Backſtubenfenſter vorbeigehen wollte, warf er ganz mechaniſch und ohne daran zu denken, einen Blick hinein Der Anblick, der ihm dort begegnete, machte, daß er plötzlich ſtehen blieb; dann trat er ganz dreiſt ans Fenſter und rief:


