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urſachte, und vergeſſe die Zeit, welche zwiſchen un⸗ ſerer Kindheit und dieſem Augenblick liegt.
Die Stimme war vollkommen ruhig.
Urda hatte mit bleichen Wangen und geſpann⸗ tem Blick darauf gewartet, was zwiſchen ihm und Calla vorkommen würde, und wurde außer ſich vor Freude, nachdem dieſe Worte geſagt waren.
Sie war wirklich reizend in ihrer Fröhlichkeit; man konnte ſagen, daß die Liebe und die Hoffnung ſie hübſch gemacht hätten.
Abends, als Alle abgereiſt waren, blieb Urda in dem obengenannten Geſellſchaftszimmer zurück, da ſie die Nacht auf Björnbo zuzubringen gedachte.
Sie hatte das Fenſter geöffnet und ſchaute ge⸗ dankenvoll in die freie Natur hinaus.
Plötzlich hörte ſie ihren Namen nennen. Sie erkannte die Stimme und wandte ſich um.
— Erland!— rief ſie.
— Einmal, Urda, ſagteſt Du in dieſem Zimmer: „Wenn Calla Erland ſo liebt, wie ich es thue, dann wird ſie ihm verzeihen; denn es gibt nichts, das ich ihm nicht ſollte verzeihen können.“
Jetzt frage ich Dich: liebſt Du noch Erland ebenſo ſehr, und willſt Du mit Deinem friſchen Geiſt und Deinem warmen Herzen die Begleiterin des armen Schwärmers auf dem Pfade des Lebens werden?
— Erland, iſt es aus Mitleid, daß Du ſo zu mir ſprichſt?
— Nein, Urda. Betrachte mich und ſage: glaubſt Du, daß ich lüge, wenn ich ſage: ich liebe Dich und an Deiner Seite iſt es mir wohl; nur mit Dir kann


