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69. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 35. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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es, was er wollte. In den Kriegsſchulen erhielten die Cadetten Kommisbrod und lebten wie gut genaͤhrte Soldaten; allein in den Zirkeln von Paris verfuͤhrte man ein großes Geſchrei gegen das Brod der Schule von St. Germain. Die Damen klagten, daß ihre Soͤhne dadurch vergiftet wuͤrden. Der Kaiſer hielt es für bloße Verzaͤrtelung und ſagte: Niemand tauge zu einem Offizier, der kein Kommisbrod eſſen koͤnne. Da er jedoch hier war, ſo forderte er einen Laib und ſah, daß es garſtiges Zeug war, das aus Erbſen, Bohnen, Roggen, Kartoffeln und allem, was Mehl geben konnte, ſtatt aus gutem, ſchwarzem Weizen⸗ mehl, beſtand. Wuͤthend riß er den Laib entzwei und warf ihn an die Wand, und da hing er, wie ein Stuͤck Moͤrtel, zum großen Leidweſen derer, deren Pflicht es war, ein Auge auf dieſe Sache zu haben. Er ließ den Baͤcker rufen und hieß ihn das Brod betrachten, das an der Wand hing. Der Mann war anfangs uͤber den Zorn des Kaiſers ſehr erſchrocken; allein er faßte Muth und bat: Seine Majeſtaͤt moͤchte ihm ſeinen Kontrakt nicht nehmen⸗ er wolle in Zu⸗ kunft gutes Brod liefern, worauf der Kaiſer in ei⸗ nen koͤniglichen und kaiſerlichen Zorn ausbrach und ihn auf die Galeere zu ſchicken drohte; allein ploͤtz⸗ lich ſich umwendend ſagte:ja, er wolle ihm ſei⸗ nen Kontrakt laſſen, unter der Bedingung, daß er, ſo lange derſelbe daure, die Schule mit gutem, weiſ⸗ ſem Hausbrode(pain de ménage), ſo wie man es in den Baͤckerlaͤden in Paris kaufe, verſehe; daß er ſich dazu entſchließen muͤſſe, oder ſeinen Kontrakt verlieren werde. Der Baͤcker verſprach, dankerfuͤllt, er wolle in Zukunft gutes, weißes Brod um denſel⸗ ben Preis liefern. 1