Montholon Bertrand Marchand Ein Stuͤck gruͤner Seide.
Vignali
Sechstes Codicil.
Herr Lafitte, ich uͤbergab Ihnen im Jahr 1815, im Augenblicke meiner Abreiſe aus Paris, eine Summe von ſechs Millionen, fuͤr welche Sie mir einen Em⸗ pfangſchein in Doppelſchrift gegeben haben. Ich habe einen der Empfangſcheine vernichtet und beauftraae
den rsn Montholon, Ihnen den andern zu üͤber reichen, damit Sie ihm nach meinem Tode die ge⸗
nannte Cunine nebſt den Zinſen zu 5 pr. Ct., von dem erſten Julius 13 5 an, mit Ahzug der Zahlun⸗ gen, die Sie in Gemaͤßheit meiner Befehle gemacht haben, bezahlen moͤgen.
Es iſt mein Wille, daß Ihre Rechnung zwiſchen Ihnen, Graf Montholon, Graf Bertrand und Herrn Marchand berichtigt werde; und wenn dieſe Berichti⸗ gung erfolgt iſt, ſo gebe ich Ihnen durch Gegenwaͤr⸗ tiges einen vollſtaͤndigen und unbedingten Zahlungs⸗ ſchein fuͤr die genannte Summe.
Ich vertraute Ihnen auch um dieſe Zeit ein Kiſt⸗ chen an, das mein Medaillen⸗Kabinet enthaͤlt. Ich bitte Sie, daſſelbe dem Grafen Montholon zu uͤber⸗ geben.


