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68. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 34. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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verweigert werden koͤnnen. Ich bemerkte ihm, daß ein ſolches Verfahren mit unſerem politiſchen Beneh⸗ men nicht im Einklange geſtanden waͤre, und der Koͤ⸗ nig von Portugal, wenn er dieß gemerkt haͤtte, um ſo eher Widerſtand geleiſtet haben wuͤrde, als er auf den Thron geſetzt, unſeres Beiſtandes nicht laͤnger bedurft haͤtte. Die Forderung haͤtte gleich im erſten Augenblicke, ſagte er, gemacht werden ſollen; jetzt aber iſt es zu ſpaͤt; und ihr habt bloß eure Miniſter zu tadeln, die den Vortheil Englands gaͤnzlich vernach⸗ laͤßigt haben. Rußland, Oeſterreich und Preußen ha⸗ ben alle gewonnen, England allein hat verloren. Ihr habt ſogar das arme Koͤnigreich Hannover vernach⸗ laͤßigt. Warum habt ihr nicht 5 oder 4 Millionen zu ſeiner Bevoͤlkerung hinzugefügt? Lord Caſtlereagh wurde unter den Monarchen ein Hoͤfling, und war mehr auf ihre Vergroͤßerung, als auf die Anſpruͤche ſeines Landes, bedacht. Euer Gluͤck et mes fautes, mes imprudences haben einen Zuſtand der Dinge herbeigefuͤhrt, von dem ſelbſt Pitt nie zu traͤumen wagte; und was iſt das Reſultat? Euer Volk ſtirbt Hunger und euer Land leidet an den Zuckungen des Aufruhrs. Die Lage Englands iſt hoͤchſt merkwuͤrdig. Es hat alles gewonnen, und doch iſt es zu Grunde gerichtet. Glauben Sie der Meinung eines Mannes, der an die Beurtheilung politiſcher Gegenſtaͤnde ge⸗ woͤhnt iſt; England ſollte ſein Augenmerk ausſchließ⸗ lich auf den Handel und das Seeweſen richten; es