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ten, hochherzigen und ſchoͤnen Gemahlin— die Lei⸗ den eines tapfern und ſtolzen Volkes, das einſt nicht mit Unrecht als der Vorfechter des proteſtantiſchen Glaubens und der deutſchen Freiheit galt— das ſei⸗ nen großen Koͤnig ſo kraͤftig unterſtuͤtzt und einſt der vereinigten Macht von Frankreich, Oeſterreich und Rußland widerſtanden hatte— erregte tiefe und all⸗ gemeine Theilnahme.
Dieſes Mitgefuͤhl griff noch weiter um ſich und wurde noch inniger bei dem Gedanken, daß mit preu⸗ ßen der letzte deutſche Staat fiel, der mit Napoleon auf gleichem Fuße unterhandeln konnte, und daß Frank⸗ reich, das im Suͤden von Europa bereits eine unge⸗ meſſene Macht beſaß, bald auch im Norden eben ſo willkuͤhrlich und eben ſo unumſchraͤnkt gebieten wuͤrde. Eine hoͤchſt traurige Ausſicht! Selbſt diejenigen, wel⸗ che den Fall eines Herrſchers, die Zerſtoͤrung eines Koͤnigreichs mit Gleichguͤltigkeit ſahen, zitterten, wenn ſie erwogen, daß der Untergang der preußiſchen Mo⸗ narchie, der, wie es ſchien, unausbleiblich war, auch den Ruin ihres Vaterlandes herbeifuhren muͤſſe.
Doch ſo weit ſollte es nicht kommen. Derſelben Vorſehung, welche die Hoffnungen der Stolzen zu Schanden macht, gefaͤllt es hinwiederum zuweilen, gnaͤdig einzuſchreiten, wo menſchliche Huͤlfe nichts mehr vermag. Wie man auch von der Lehre eines Zuſtandes der Laͤuterung in einem kuͤnftigen Leben denken mag, ſo iſt doch ſo viel aus der Geſchichte ge⸗
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