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49. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 15. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ſchuldigen zu verrathen, wenn ihm geſtattet wird, ſer⸗ nen Antheil an der gemeinſchaftlichen Beute zu be⸗ halten. Es ſey kein Wunder, ſagte man, wenn eine Regiernng, die ihren Unterthanen ein ſolches Beiſpiel von Gierigkeit und Treubruch in ihren oͤffentlichen Handlungen gegeben, in der Stunde der Noth viele unter dieſen finde, die kein Bedenken tragen, ihren Eigennutz dem allgemeinen Beſten vorzuziehen. Wenn ferner das Beuehnen dieſer elenden Regierung, ſtatt aus einem moraliſchen, nar aus einem politiſchen Standpunkte betrachtet wurde, ſo mußte das uͤber das Koͤn greich ergangene Ungluͤck nicht nur als eine Folge ihrer Unfaͤhigkelt, ſondern auch als eine gerech⸗ te Strafe ihrer Verworfenheit erſcheinen. Die eben⸗ ſo uͤbereilte als uͤbermuͤthige Kriegserklaͤrung, nach⸗ dem man ijede guͤnſtige Gelegenheit verſaͤumt hatte, und überhaupt die ganze Fuͤhrung des Feldzugs be⸗ urkundete einen Grad von Verkehrtheit, der an Bloͤd⸗ ſinn grenzte, und entweder durch eine grobe Verraͤ⸗ therei oder durch eine voͤllige Verblendung bewirkt

ſeyn mußte. Was daher die preußiſchen Mint iſter be⸗

trifft, ſo ernten ſie nur den Lohn, den ihr Mangel an politiſcher Rechtlichkeit und praktiſchem Urtheil verdiente. Ganz anders aber fuͤhlte man, wenn man das durch die Schlacht von Jena angerichtete Ungluͤck nicht in Beziehung auf die ſchlimmen Rathgeber, die daran Schuld waren, ſondern in Bezzehung anf den Fuͤrſten

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