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49. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 15. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Nachdem ihm dieſe Verſtaͤrkungen geworden, ließ Na⸗ poleon das Centrum vorrücken, das groͤßtentheils aus der kaiſerlichen Garde beſtand, die, noch in friſcher Kraft und voll Kampfluſt, die preußiſche Armee zum Weichen brachte. Ihr Ruͤckzug geſchah anfaͤnglich in Ordnung; aber es lag in der Taktik Napoleon's, auf einen erſchuͤtterten Feind Angriff auf Angriff zu haͤu⸗ fen, wie ſich die Wellen des ſturmbewegten Meeres auf einander folgen, bis die letzten Wogen das Boll⸗ werk vollends zerſtoͤren, das die erſten durchbrochen haben. Murat warf ſich mit den Dragonern und der Reſervekavallerie mit einem Ungeſtuͤmm auf den Feind, als wolle er, ſo weit es durch Tapferkeit geſchehen konnte, das glaͤnzende Los verdienen, das ihm bereitet zu ſeyn ſchien. Die preußiſche Infanterie vermochte nicht, dieſem Stoße zu widerſtehen, gegen den ſie auch bei ihrer Reiterei keinen Schutz fand. Die Flucht ward allgemein. Ein großer Theil der Artillerie wurde ge⸗ nommen, und die aufgeloͤsten Truppen flohen nach Weimar, wo, wie wir bereits bemerkt haben, durch das gleichzeitige Eintreffen der Fluͤchtlinge des linken Fluͤgels eine grenzenloſe Verwirrung entſtand. Jetzt hoͤrte aller Befehl und aller Gehorſam in dieſer Ar⸗ mee auf, die noch vor kurzem ſo ſehr auf ihre Maſſe und ihre Disciplin vertraute. Da gab es kaum noch einen General, der geboten, kaum einen Soldaten, der gehorcht haͤtte; und es geſchah mehr zufolge eines gewiſſen Inſtinkts, als zufolge eines beſonnenen Ent⸗ W. Scott's Werke. XLIXN. 7