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dieſes Sendſchreiben, das er wahrſcheinlich in dem Gefuͤhle eines Fiſchers ausgefertigt hatte, der da merkt, daß der Fiſch bereits angebiſſen hat und ihm nicht mehr entgehen kann. Naumburg und ſeine Ma⸗ gazine wurden den Flammen ubergeben, die den Preu⸗ ßen zuerſt verkuͤndeten, daß die franzoͤſiſche Armee ganz in ihrem Nuͤcken ſey, ihre Magazine zerſtoͤrt ha⸗ be und ihnen keine andere Wahl mehr laſſe, als eine Schlacht mit einem ruͤhrigen Feinde, den ſie durch ihre Schlaffheit in Stand geſetzt hatten, Zeit und Ort dazu vorzuſchreiben. Hiezu kam noch die niederſchla⸗ gende Betrachtung, daß die Preußen im Falle eines Ungluͤcks, keiner Regel mehr folgen, keine Ordnung beobachten, keinen Ruͤckzugsweg einſchlagen konnten, denn der Feind befand ſich bereits zwiſchen der pdeuſ⸗ ſiſchen Armee und Magdeburg, ihrem Sammelplatze und Ruͤckzugspunkte; die Schaaren des großen Fried⸗ richs waren in der That in einer Lage, in der ſie eben ſo wenig Beſonnenheit und Kriegskunſt bewaͤhren konnten, als eine Heerde von aufruͤhreriſch geworde⸗ nen Schulknaben.
Zu ſpaͤt darauf bedacht, ihre ruͤckwaͤrtigen Ver⸗ bindungen wieder herzuſtellen, traten der Herzog von Braunſchweig und der Koͤnig von Preußen mit einem großen Theil der Armee den Marſch nach Naumburg au, wo Davouſt bereits mit einem Korps von 36,006 Mann Stellung genommen hatte und in den Fall kam, ſich mit einem doppelt ſo ſtarken Feinde ſchlagen


