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49. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 15. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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offizier, der ihn aufforderte, ſich zu ergeben, und, nachdem er eine Saͤbelwunde zur Antwort erhalten, den Prinzen mit ſeinem Pallaſch durchbohrte. Einige von den Ofſtzieren ſeines Generalſtabs fielen mit und zunaͤchſt bei ihm. 2

Der Sieg von Saalfeld oͤffnete den Franzoſen das Defilee der Saale, und ſie ſaͤumten nicht, nach Naum⸗ burg vorzuruͤcken. Napoleon befand ſich in dem unge⸗ faͤhr eine halbe Tagreiſe von jener Stost gelegenen Gera, von wo er ein Schreiben an den Koͤnig von Preußen erließ, das in der Sprache des Siegers (denn nach Anzahl und Stellung war er es bereits) abgefaßt und mit der Jronie eines gluͤcklichen Fein⸗ des gewuͤrzt war. Er bedauerte, daß man ſeinen gu⸗ ten Bruder vermocht habe, das elende Pamphlet zu unterzeichnen, das zwar ſeinen Namen trage, aber ſicherlich nicht ſein Werk ſey. Haͤtte Preußen nur ir⸗ gend eine erweisbare Gunſt von ihm verlangt, ſo wuͤrde er ſie gewaͤhrt haben; aber man habe ſeine Schande verlangt, und haͤtte wiſſen ſollen, daß es nur Eine Antwort darauf gebe. In Betracht ihrer fruͤhern Freundſchaft erklaͤrte ſich Napoleon bereit, Preußen und ſeinem Monarchen den Frieden wieder zu gewaͤhren. Er rieth noch ſeinem guten Bruder die Anſtiſter des gegenwaͤrtigen Krieges, ſo wie deß⸗ jenigen vom Jahre 1792 zu entlaſſen und ſchloß mit einem herzlichen Lebewohl.

Napoleon erwartete und erhielt keine Antwort auf