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49. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 15. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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aus ihrer erſten Ehe und nun von Napoleon adoptirt, wurde mit der aͤlteſten Tochter des Koͤnigs von Bai⸗ ern vermaͤhlt. Eugen ward von ſeinem Stiefvater, Napoleon, vendienterweiſe beguͤnſtigt. Er war ein Mann von Talenten, Rechtſchaffenheit und Ehre, und entwickelte, beſonders waͤhrend des ruſſiſchen Feldzugs im Jahr 1812, eine große militaͤriſche Geſchicklichkeit. Stephanie Beauharnois, die Nichte Joſephinens, wur⸗ de um dieſelbe Zeit mit dem Erbprinzen von Baden, dem Sohne des regierenden Großherzogs, verheira⸗ thet, deſſen Gebiet bei der Feſtnehmung des Herzogs von Enghien verletzt worden war.

Dieſe verſchiedenen, zu Gunſten ſeiner naͤchſten Verwandten errichteten Fuͤrſtenthuͤmer und Koͤnigrei⸗ che gaben ein deutliches Bild von der nnbeſchraͤnkten Gewalt Napoleon's, der unter ſeiner Familie Kronen vertheilte, wie andere Menſchen Nebengelder an ihr Geſinde. Aber in dieſem Benehmen duͤrfte eine ge⸗ ſunde Politik ſehr bezweifelt werden. Wir haben fruͤ⸗ her der einleuchtenden Einwuͤrfe gegen die Abtretung von Staͤdten und Koͤnigreichen erwaͤhnt, die mit eben⸗ ſo wenig Umſtaͤnden, wie Bankzettel, von Hand zu Hand gingen. Die Genalt iſt eine Pflanze, die nur langſam waͤchst, und die, um eine volle und wirkſa⸗ me Verehrung zu erreichen, nur allmaͤhlig an dem Orte emporſteigen darf, den ſie uberſchatten und be⸗ ſchuͤtzen ſoll. Wird ſie ſchnell in neue Regionen ver⸗ pflanzt, ſo kann ſie leicht verdorren und zu Grunde

W. Scotz's Werke. XLIX. 4