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auch kam, entwarf er Plane zu wichtigen oͤffentlichen
„Werken, von denen aber viele in der That nur in den Berichten vorhanden waren. Hatte er einmal ſeine Beſehle erlaſfen, ſo war er auch geneiat, ſie fuͤr ausgefuͤhrt zu halten. Es war unmoͤglich, Alles ſelbſt zu thun, oder auch nur mit Sorgfalt zu uͤberſehen. Manche herrliche Entwuͤrſe wurden daher in dem Ge⸗ fuͤhle des Augenblicks begonnen und wegen Mangel an den noͤthigen Geldern unvollendet gelaſſen, oder vielleicht auch, weil ſie nur Lokalintereſſen beruͤhrten, waͤhrend andere in dem Flug der Ereigniſſe vergeſſen oder einem Frieden aufbehalten wurden, der waͤhrend der Regierung Napoleon's nie eintreten ſollte.
Aber mit derſelben Freimuͤthigkeit, mit welcher die Geſchichte den grenzenloſen Ehrgeiz dieſes außer⸗ ordentlichen Mannes tadeln muß, iſt ſie auch zu der
Wahrheit verbunden, daß feine Entwuͤrfe zu der Ver⸗ beſſerung ſeines Reiches großartig, klar und gemein⸗ nuͤtzig waren, und wir halten fuͤr wahrſcheinlich, daß — ware ſeine Leidenſchaft fuͤr Kriege weniger ror⸗ herrſchend in ſeinem Charakter geweſen— ſeine auf Gegenſtaͤnde des Friedens gerichtete Sorgfalt ebem ſo⸗ viel fuͤr Frankreich geleiſtet haͤtte, als Auguſtus fuͤr Rom that. Aber ſtets muͤſſen wir beifuͤgen, daß— nachdem er ſein Land der Freiheit beraubt und die Abſicht hatte, das Reich, gleich ſeinem eigenen Beſitz⸗ thume, auf ſeine Erben uͤbergehen zu laſſen— die Uebel, welche er uͤber Frankreich gebracht, ſo dauernd


