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Kanonen fuͤhrend, wurden genommen; dazu kamen noch vier andere Linienſchiffe, die Sir Richard Stra⸗ chan in einem nachtraͤglichen Gefechte aufbrachte. Von den Schiffen, die nach Cadix entkamen, waren ſieben ganz unbrauchbar geworden. Die ganze vereinigte Flotte wurde beinahe gaͤnzlich zerſtoͤrt.
Es ſind ſeit dieſem glorreichen Tage jetzt mehr als zwanzig Jahre verfloſſen. Aber der Kummer, der ſich in das Entzuͤcken miſchte, mit dem wir die Kun⸗ de von der Schlacht von Trafalgar vernahmen, ruͤhrt ſich noch immer in unſerer Bruſt, bei der Erinnerung daß Nelſon, der Lieblingsſohn Englands, dieſen letz⸗ ten und entſcheidenden Sieg uͤber die Feinde ſeines Landes mit ſeinem Leben erkauft habe. In jeglichem Wort, in jeglichem Gedanken ein Britte, hielt er es fuͤr die Pflicht eines Seemanns, alles zu wagen und alles zu leiſten, was der unerſchuͤtterlichſte Muth wa⸗ gen, die Tapferkeit in ihrer hoͤchſten Begeiſterung lei⸗ ſten kann. Dieſe inhaltſchwere Pflicht war oft in ſei⸗ nem Munde und ſtets in ſeiner Seele. Sein letztes Signal beſagte, wie England erwarte, daß Jeder ſei⸗ ne Pflicht thun werde. Seine erſten Worte zu An⸗ fang der Schlacht waren:—„Ich danke der Vorſe⸗ hung, daß ſie mir eine ſo ſchoͤne Gelegenheit verſchafft hat, meine Pflicht zu thun.“— Dieſe fromme und vaterlaͤndiſche Geſinnung ſprach er noch in ſeinen letz⸗ ten Augenblicken deutlich aus; ſeine letzten Worte waren:„Gott ſey Dank, ich habe meine Pflicht ge⸗


