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rung ſeiner Zwecke Gebrauch zu machen. Der ſpani⸗ ſche Hof uͤberließ ihm dieſelben mit einer paſſiven Ge⸗ faͤlligkeit, die, wie wir in der Folge ſehen werden, auf eine ſeltſame Weiſe belohnt worden iſt.
Napoleon beharrte bis an ſein Ende auf der Be⸗ hauptung, daß er das rechte Mittel, den Englaͤndern die Oberherrſchaft zur See zu entwenden, genau ge⸗ kannt habe. Sein Plan war, mittelſt Umgehung der Blokade, durch welche die franzoͤſiſchen Seehaͤfen, ſo lange es das Wetter erlaubte, gleichſam hermetiſch verſchloſſen waren, in dem Kanal jene uͤberlegene See⸗ macht zuſammenzubringen, durch welche, wie er glaub⸗ te, England von Frankreich eben ſo unabhaͤngig wer⸗ den mußte, als die Inſel Oleron. Aber ſelbſt Maͤn⸗ ner von den groͤßten Talenten muͤſſen nothwendig in Irrthuͤmer verfallen, wenn ſie die Grundſaͤtze des
Landkriegs, mit denen ſie genau bekannt ſind, auch
bei den Operationen eines Seekriegs in Anwendung bringen wollen. Er hat ſich in dem Entmurſe ſeiner Seeoperationen offenbar verrechnet, weil er die Um⸗ ſtaͤnde, durch welche der Sieg zur See bedingt iſt,
nicht von denen unterſcheiden wollte, die den Sieg—
zu Lande gewahren.
Zuvoͤrderſt nahm Napoleon als Landkrieger nicht gehoͤrige Ruͤckſicht auf die Stoͤrungen, welche Winde und Wellen zu bewirken vermoͤgen, wie er dann viel⸗ leict auch bei ſeinen Landoperationen den Widerſtand
der Elemen: vo er allerdings geringer iſt, als zur


