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und wo man daher einer Begnadigung der Staats⸗ gefangenen entgegen ſehen zu koͤnnen glaubte, legte Lord Elgin's Mitgefangener zu Lourdes, der wie es ſchien, zugleich ein Gefangener und ein Spion war, in der Hoffnung, auch begnadigt zu werden, ein vol⸗ les Bekenntniß uͤber alles ab, was er gegen Napo⸗ leon's Intereſſen beabſichtigt oder gethan hatte. Lord Elgin, dem dieſes Bekenntniß, das in dem Moniteur erſchien, keineswegs gleichguͤltig ſeyn konnte, war nicht
wenig erſtaunt, als er fand, daß die darin enthalte⸗
nen Einzelnheiten nicht die mindeſte Beziehung auf den Plan hatten, die Breſter Flotte zu verbrennen. Er verlor keine Zeit, einen Bericht uͤber das, was
wir bereits erzaͤhlt, an einen Freund in Paris gelan⸗
gen zu laſſen; dieſer theilte denſelben Hrn. Fargues, Senator des Diſtrikts von Bearn, wo das Komplott haͤtte ausgefuͤhrt werden ſollen, mit. Der Senator veraͤnderte die Farbe, als er das Schreiben des Lords las, und druͤckte ſogleich ſeine lebhafteſten Gluͤckwuͤn⸗ ſche uͤber die, wie er ſie nannte, wunderbare Rettung Lord Elgin's aus. Dann erzaͤhlte er mit aͤngſtlicher Zoͤgerung, daß das Ganze eine dem Lord gelegte Schlinge geweſen, daß die Briefe in Paris geſchrieben und durch einen vertrauten Agenten nach Bearn geſendet worden ſeyen, in der Erwartung, daß man dieſelben bei dem Lord finden wuͤrde. Dieß ward auch, von dem Kom⸗ mandanten von Lourdes beſtaͤtigt, mit welchem Lord Elgin in der Folge eine ganz vertrauliche Unterredung


